Die größten Ereignisse sind nicht unsere lauten,
sondern unsere stillsten Stunden.
Fr. Nietzsche

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Betrachte ich über mir das ewige Sterngewölbe mit seinen unzähligen Lichtern und Welten, und mein Geist erhebt sich schwindelnd, um die Allmacht und Unendlichkeit zu erahnden, so wird es mir deutlich, wie unsere Erde ein Punkt nur in diesem unermeßlichen Universum ist.
L. Tieck

Ein jedes Band, das noch so leise die Geister aneinander reiht, wirkt fort in seiner stillen Weise für unberechenbare Zeit.
August von Platen

Was von Menschen nicht gewußt, oder nicht bedacht, durch das Labyrinth der Brust wandelt in der Nacht.
Johann Wolfgang Goethe

Die Zeit geht nicht, sie stehet still. Wir ziehen durch sie hin; sie ist eine Karawanserei, wir sind die Pilger darin.
Gottfried Keller

Das Unglaubliche an jedem Wunder ist, daß es geschieht.
Chesterton

Der Zufall ist ein Maskenkleid; das Inkognito der Notwendigkeit.
Oscar Blumenthal

Kein Philosoph hat aus eigener Kraft den Schleier lüften können, den die Natur über die Urgründe der Dinge gebreitet hat. Die Philosophen streiten, - und die Natur handelt.
Voltaire

Dreifach ist der Schritt der Zeit: zögernd kommt die Zukunft hergezogen, pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, ewig still steht die Vergangenheit.
Fr. Schiller

Wer je ein gründliches Erstaunen über die Welt empfunden, will mehr. Er philosophiert, und was er auch sagen mag - er glaubt.
W. Busch

Sichtbare plündern unsere Träume. Heimlich werden von Unsichtbaren sie zurückgebracht. Seltsamer Laden: Tags verkehren dort Diebe, die Kundschaft stiehlt sich hin um Mitternacht.
M. Kalàsz

Wir sind unvermögende Wesen, die eine unsichtbare Hand auf der Bühne dieser Welt lenkt, und wer von uns hat den Faden gesehen, der uns führt?
Voltaire

Ihr schaut in einen Wirbel von Menschenschicksal hin und forscht und fragt vergebens nach dieses Rätsels Sinn. Einst wird es leicht sich lösen; längst ist der Schlüssel da....
Novalis

Es ist ein großer Verlust für den Menschen, wenn er die Überzeugung von einem weisen, die Welt lenkenden Wesen verloren hat.
G. Ch. Lichtenberg

Das Leben auf der Erde mit einem Zufall zu erklären, hieße, von der Explosion einer Druckerei das Zustandekommen eines Lexikons zu erwarten.
J. v. Buttlar

Zufall ist der gebräuchlichste Deckname des Schicksals.
Th. Fontane

Die ewigen Sterne kommen wieder zum Vorschein, sobald es finster genug ist.
Th. Carlyle

Mitten in dem irren Ablauf einer Zeit, mitten in dem wirren Streit und Widerstreit - wie im Drang der Reise - lang und schwer war sie - rührte an mich leise eine Melodie. Wie ein Handauflegen, wie ein Wehn im Raum, wie ein Abendsegen, wie ein Kindertraum - und ich sah die Sterne leuchtend wie noch nie. Still! Es ist die Ferne voller Melodie. Klänge sich verzweigen, und ein Wipfel schwingt, um sich still zu neigen, und die Stille singt - singt in mir die alte, singt die neue Zeit - oder ist es eine Weise zeitlos, wie eine stille reine ewige Melodie.....
J. R. Becher

Neben der Not steht der Engel.
Cl. Brentano

Glaube und wissenschaftliche Erkenntnis schließen einander nicht aus, und mit höchster Geisteskraft ist höchste Glaubenskraft durch ganze Epochen vereinigt gewesen.
Th. Fontane

Es ist eine wunderliche Sache, dem Erklären und Beschreiben feinsinniger Historiker und Psychologen zuzusehen. Mit wie geschickten Fingern sie das Leben zergliedern, zerfasern - und wie dennoch das Geheimnis dieses Lebens unberührt bleibt.
Chr. Morgenstern

Doch nichts vergeht und nichts verdirbt; denn was da ist, ist Geist zugleich, und wo ein Leib dem Blick entstirbt, da tauscht sein Wesen nur ein Reich.
Chr. Morgenstern

Die interessantesten Zeiten des Menschendaseins sind nicht die, in welchen man sich der Illusion hingibt, sein Leben selbst führen zu können, nach rechts oder links abzuweichen, zu beharren oder aufzugeben, sondern die, in denen man den Flügelschlag des Schicksals deutlich über seinem Kopfe rauschen hört. Und trotz aller möglichen Unruhe und Aufregung sind die letzten auch, so paradox es klingen mag, die normalen.
W. Raabe

Mannigfache Wege gehen die Menschen. Wer sie verfolgt und vergleicht, wird wunderliche Figuren entstehen sehn; Figuren, die zu jener großen Chiffrenschrift zu gehören scheinen, die man überall, in Wolken, im Schnee, in Kristallen und in Steinbildungen, im Innern und Äußern der Gebirge, der Pflanzen, in den Lichtern des Himmels und sonderbaren Konjunkturen des Zufalls erblickt. In ihnen ahndet man den Schlüssel dieser Wunderschrift.....
Novalis

Wir sind die Treibenden. Aber den Schritt der Zeit, nehmt ihn als Kleinigkeit im immer Bleibenden. Alles das Eilende wird schon vorüber sein; denn das Verweilende erst weiht uns ein.
R. M. Rilke

Alles, was dir widerfahren mag, war dir von Ewigkeit her so bestimmt, und die Verkettung der Ursachen hat von Anfang an dein Dasein und dieses Ereignis miteinander verknüpft.
M. Aurel

Wir sind aus dem gleichen Stoff, aus dem ein Traum besteht, und unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf.
Shakespeare

Engel - sie erscheinen und verschwinden wieder. Sie wirken im Schatten - nicht im Licht. Sie helfen und lösen Probleme. Bestellen und bezahlen kannst du sie nicht, und meistens haben sie keine Flügel.
J. Hollub

Wenn das Schicksal zehn günstige Umstände vereinigt, so wundert man sich über den Mangel des elften, nicht das Dasein der zehn.
Jean Paul

Umdröhnt von tausend wilden Lebenschören, wie mußt du lauschen, um dein Herz zu hören!
Laotse

Wenn einer fünfundsiebzig Jahre alt ist, kann es nicht fehlen, daß er mitunter an den Tod denke. Mich läßt dieser Gedanke in völliger Ruhe, denn ich habe die feste Überzeugung, daß unser Geist ein Wesen ist ganz unzerstörbarer Natur; es ist ein fortwirkendes von Ewigkeit zu Ewigkeit. Es ist der Sonne ähnlich, die bloß unsern irdischen Augen unterzugehen scheint, die aber eigentlich nie untergeht, sondern unaufhörlich fortleuchtet.
J.W. Goethe

Seien sie vorsichtig mit dem, was sie sich wünschen, denn sie können sicher sein, daß sie es bekommen.
Charles Chaplin

Ich sah die nun jahrtausendalten Augen der Könige aus Stein von unsren Träumen, von unsren Träumen schwer.... Eins, das von je war (keiner kennt es) währet, und Blum und Jugend lacht, und Sang erklingt.
St. George

Und wie viele Zeichen sind nicht in den Himmeln und auf Erden, an denen sie vorübergehen, indem sie sich von ihnen abwenden.
Koran

Ich verehre die ewige Macht; es gebührt mir nicht, ihr Grenzen zu ziehen: ich behaupte nichts; ich begnüge mich zu glauben, daß mehr Dinge möglich sind, als man denkt.
Voltaire

Hoch über der Zeit und dem Raume webt lebendig der höchste Gedanke; und ob alles in ewigem Wechsel kreist, es beharret im Wechsel ein ruhiger Geist.
Fr. Schiller

Es besteht eine geheime Verabredung zwischen den gewesenen Geschlechtern und unserem.
W. Benjamin

... man kenne die Wege der Vorsehung nicht, und die Menschen urteilen zu Unrecht über ein Ganzes, wovon sie doch nur den mindesten Teil übersehen.
Voltaire

Ein Traum, ein Traum ist unser Leben auf Erden hier. Wie Schatten auf den Wolken schweben und schwinden wir. Und messen unsre trägen Tritte nach Raum und Zeit; und sind (und wissen´s nicht) in Mitte der Ewigkeit....
J.G. Herder

Das große Ziel des Erdenlebens ist es, immer feiner erschütterbar zu werden und allen Erschütterungen immer unerschütterlicher gewachsen zu sein.
K. Foerster

Um das Leben zu begreifen, darf man an seiner Unbegreiflichkeit nicht vorbeigehen.
H. Cibulka

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