Der Nebel lagert weit im Land, doch füllt er nicht mal meine Hand. So kann man auch den Geist nicht sehn, doch Macht muß man ihm zugestehn.
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Ungeachtet der möglichen Zusammenhänge und Überschneidungen sollen nun verschiedene Erscheinungsformen des Geheimnisvollen betrachtet werden - und dies mit dem nötigen Respekt und der nötigen Distanz. Denn darin, daß es nie möglich sein wird den Schleier ganz zu heben, verbirgt sich der Sinn dieser Phänomene. Doch dürfen wir uns auch nicht vor ihnen verschließen, das Rätselhafte und Unglaubliche nicht verleugnen, sondern es vielmehr als Erfahrung und Bereicherung annehmen. Wird doch das universelle Prinzip darin immer wieder deutlich: die Unendlichkeit des Geistes beherrscht die Endlichkeit der Materie.

Es gibt Orte, sowohl mit als auch ohne diesbezüglichen Bekanntheitsgrad, die in unerklärlicher Weise auf uns wirken. Es können Gebäude sein, aber auch ganze Städte. Ebenso Plätze in der Natur, Bäume oder Steine. Allen ist eins gemein: ihre Ausstrahlung ist spürbar, ja förmlich greifbar. Sie beruht auf dem Geist, der an diesen Orten gegenwärtig ist, auf dem Nachklang der Geschehnisse, welche die Atmosphäre mit ihrem unvergänglichen Atem erfüllen.

Die Macht des Geistes ist auch Grundlage aller magischen Rituale und okkulten Praktiken. Sowie es ebenso ohne rituelle Handlungen möglich ist, nur durch konzentrierten Einsatz der geistigen Energien Wunschprojektionen durchzuführen und Vorstellungen mittels intensiver Imagination zu verwirklichen oder Gedanken zu übertragen, die den Empfänger erreichen und beeinflussen.

Im Gegensatz zu der bewußten Anwendung der eignen Geisteskraft, werden bei der Aufnahme seelischer Vorgänge über Entfernungen hinweg sowie bei Ahnungen andere Energien empfangen und durch das Unterbewußtsein reflektiert. Es sind Wahrnehmungen, die wir ohne logischen Zusammenhang und außerhalb der Empfangsfähigkeit unserer fünf Sinne erfassen, weshalb sie im Volksmund auch als 6. Sinn bezeichnet werden.

Zu den rätselhaften Begebenheiten gehören des weiteren schicksalhafte Fügungen sowie unerklärliche, gefühlsmäßige, rein intuitive Bindungen zu Orten oder Menschen, zu denen keine reale gegenwärtige Beziehung besteht. Insbesondere bei diesen Erscheinungen kann ein Bezug zur Reinkarnation oder eine, wie auch im Abschnitt über die Träume beschriebene, Verbundenheit auf einer anderen Dimensionsebene angenommen werden.


Die unter eins bis vier genannten Erscheinungen werden jedoch vom modernen Intellekt gern der subjektiven Stimmungslage oder dem Zufall "angelastet".

Darum sind Geistererscheinungen die umstrittensten Phänomene des Geheimnisvollen. Denn ihr Wesen liegt eigentlich außerhalb unserer sinnlichen Auffassungsgabe - und dennoch werden sie mit den Sinnen, bspw. in sichtbaren Gestalten oder hörbaren Geräuschen, wahrgenommen. Aber weil gerade das dem sogenannten gesunden Menschenverstand die größten Schwierigkeiten bereitet, wehrt er sich dagegen am entschiedensten.

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